Team Ela & Simba

Unsere Ausbildung

zum Therapiebegleithund-Team

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund ist leider keine staatlich einheitlich geregelte und somit auch keine staatlich anerkannte Ausbildung.
Es gibt viele verschiedene Ausbildungsstätten, die sich in Ausbildungsdauer (von Wochenend-Seminaren bis hin zu mehreren Jahren) sowie in Ausbildungskosten (kostenlos, mit der Verpflichtung mindestens 2 Jahre für diese Einrichtung tätig zu sein, bis hin zu mehreren Tausend Euro) stark unterscheiden.

Ziele der tiergestützten Intervention sind:
  • Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Erzielen allgemeiner Entwicklungsfortschritte
  • Erzielen spezifischer Lernfortschritte
  • Stärkung der Lebensgestaltungskompetenz

Ich habe mich unter anderem aus folgenden Gründen für die Ausbildung bei der Akademie für tiergestützte Therapie in Wetzlar entschieden:

Kompetenz

Die Ausbilder/Innen bestanden aus erfahrenen Hundetrainern, Psychologen und Tierarzthelferinnen.

Praxisnah

Die Ausbildung fand in Zusammenarbeit und direkt im Haus Minneburg (Pflegeeinrichtung für neurologische Erkrankungen) statt.

Sicherheit für Mensch und Hund

Einer Zwischenprüfung in Theorie und Praxis, (diese ist gleichzeitig Abschlussprüfung für die Besuchshund-Teams), folgte eine Abschlussprüfung für Teams mit therapeutischen oder pädagogischen Berufen, sowie eine praktische Nachprüfung der Teams alle 2 Jahre.

Einwirkungsbereiche

Motorik/Körpergefühl
Kognitiv
Wahrnehmung
Sprache und Kommunikation
Sozialverhalten
Emotionalität

Somit ist die Einsatzmöglichkeit eines Therapiebegleithund- Teams sehr vielfältig, z.B. in Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kitas, Altenheimen, Behinderteneinrichtungen oder im privaten Bereich bei Menschen mit diversen Angstzuständen (Hunde, Sozialphobie, etc.)

Ausbildung Prüfung
Ausbildung Prüfung
Ausbildung Prüfung

 

Ausbildung Prüfung
Ausbildung Zertifikat
Hundeführerschein
Ausbildung Prüfung

 

Ausbildung Prüfung
Ausbildung Tika Zertifikat
Ausbildung Tika

 

Ausbildung Tika
Ausbildung Tika
Ausbildung Tika
Simbas und Tikas Herausforderung:

Die beiden lernten vor allem bei ungewohnten Geräuschen (Rollstuhl, Beatmungsgeräte etc.), Gerüchen (Desinfektionsmittel), und unvorhersehbare Ereignisse (Notfall, Gemütszustand der Bewohner im Haus Minneburg) mit mir im Team konzentriert ihrer Aufgabe nach zu gehen.

Weiter lernten sie sich von fremden Menschen anfassen zu lassen und gebürstet zu werden. Sich auf Kommando an Bett, Rollstuhl oder Mensch mit den Vorderpfoten „anzulehnen“ und/oder dort den apportierten Futterbeutel, Ball oder Würfel abzugeben.

Des Weiteren war eine wichtige zu lernende Aufgabe, dass Simba und Tika ruhig neben dem Rollstuhl herlaufen und auch ruhig neben oder auf einem Menschen liegen bleiben.

Dies ist nur ein kleiner Teil der Aufgaben, die Simba und Tika während ihrer Ausbildung zum Therapiebegleithund erlernt haben.

Elas Herausforderung:

Ich lernte, eindeutiger in meiner Kommunikation (verbal und körpersprachlich) mit Simba und Tika zu sein. Das Wichtigste war es die Signale an die beiden immer gleich und eindeutig zu geben, damit sie sich voll und ganz auf mich verlassen können und wissen, was sie zu tun haben und dass ihnen nichts passieren wird.

Hier haben wir auch schon den nächsten großen Punkt: Ich habe nicht nur auf die Bewohner/Kinder zu achten, sondern genauso auf die Hunde, um rechtzeitig zu erkennen, wann diese mit einer Situation oder Aufgabe überfordert sind. Ich lernte meine Hunde schneller und genauer zu lesen, selbst die kleinsten Anzeichen von Stress oder Unbehagen ihrerseits zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Ein artgerechter Ausgleich vor und nach den Therapiestunden ist absolut Pflicht. Simba und Tika sind Hunde und müssen und dürfen sich entsprechend ausleben! (Rennen und spielen mit Hundekumpels, schnüffeln, „chillen“ usw., sowie kuscheln mit mir nicht zu vergessen!)

Ausruhen Schlafen
Austoben Rennen Spielen
Austoben Rennen Spielen